Trading und Steuern – Wie ist die Realität?

Viele Menschen träumen davon neben dem Beruf Geld mit Trading zu verdienen, oder sogar den Job an den Nagel zu hängen. Die finanziellen Chance, die variablen Arbeitszeiten und die Freiheit sind sehr verlockend. Wer will nicht auf einer Hängematte zwischen Palmen am Strand liegen und nebenbei Geld verdienen?

Diesen Schritt zu wagen erfordert jedoch viel Mut und Courage. Wer in Deutschland lebt muss sich zudem mit einem Gewirr aus Gesetzen auseinandersetzen, in dem viele den Wald vor Augen nicht sehen. Immer häufiger werden mir Fragen bezüglich der Steuerproblematik gestellt. Scheinbar interessiert es viele Menschen auch, ob ein Gewerbe zum Traden angemeldet werden muss.

 

Das ewige Thema mit den Steuern:

Oft hört man Leute darüber schimpfen, wie kompliziert das deutsche Steuersystem ist und welche Steine einem damit in den Weg geworfen werden. Für viele Berufe und Nischen ist dies zweifelsfrei der Fall, doch Trader genießen Narrenfreiheit.

Die Abgeltungssteuer wird auf jegliche Kapitalerträge angewendet und beträgt 25%. Das bedeutet, dass ein Trader von seinen Gewinnen ein Viertel an den Fiskus abführen muss. Dazu gesellen sich aktuell der Soli, sowie gegebenenfalls die Kirchensteuer. Das war’s!

Eine simplere Lösung kann ich mir persönlich nicht vorstellen und ich bin mit dieser auch sehr zufrieden. In der Regel zahlt man weitaus weniger, als ein Angestellter und hat einen großen Freiraum. Wer bei einer deutsche Bank handelt muss sich um nichts Sorgen machen, da diese bereits die Abgeltungssteuer an das Finanzamt abführt. Wer bei einem ausländischen Broker handelt, muss eine Einkommenssteuererklärung ausfüllen.

Diese wird einmal pro Jahr fällig und das Ausfüllen dauert als Trader weniger als 15 Minuten.

Wer weniger als 7664€ Gesamteinkünfte im Jahr erzielt, ist von dieser Pflicht befreit. Zudem gilt, dass jeder der weniger als 801€ durch Kapitaleinkünfte erwirtschaftet, keine Abgeltungssteuer zahlen muss.

 

Trader müssen kein Gewerbe anmelden:

Wer Online Trading betreibt, muss dazu kein Gewerbe anmelden.

 

Die hier veröffentlichten Informationen sind nicht rechtlich verpflichtend, sondern geben grobe Ratschläge. Für eine verbindliche Beratung ist ein Steuerberater aufzusuchen.

66 thoughts on “Trading und Steuern – Wie ist die Realität?

  1. Muss ich sobald ich mehr als 7664 euro mache dann auf den gesamten Betrag die Abgeltungssteuer zahlen oder nur auf den zusaetzlichen Gewinn?

      1. Der “Freibetrag” in Höhe von 7664 EUR gilt kumulativ (also: In Summe) für ALLE Einkunftsarten zusammen – liegt man (nachdem man alles was man irgendwie eingenommen hat im Jahr zusammenrechnet!) drunter, muss man keine Einkommenssteuererklärung abgeben.

        Der Freibetrag in Höhe von 801 EUR (Einzelperson, vereinzelte steuerliche Veranlagung) gilt lediglich für “Kapitaleinkünfte” – alles was darüber hinaus erwirtschaftet wird (z.B. durch Trading) wird abgeltungssteuerpflichtig.

        Soweit – so gut.

        Aber: Was ist, wenn die GESAMT-Einkünfte pro Jahr den Freibetrag von 801 EUR übersteigen, aber mit dem Trading weniger als 7664 EUR verdient wurde? – Das ist mir irgendwie nicht klar geworden hier.

        Über eine Erläuterung würde ich mich freuen! – :)

  2. Hi,
    habe jetzt kürzlich auch mit dem Traden angefangen (im kleinen Rahmen 😉 ) über ein paar Einsteigertipps würde ich mich freuen.

    MFG

    Ice

  3. Hallo Silvian,

    wie sieht es denn mit den gesetzlichen Renten,- Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherungen aus, wenn ich meinen Job an den Nagel hänge oder als Arbeitsloser mein Geld nur noch mit Traden verdienen will?

    Beste Grüße!

    1. Hi Alois,

      zunächst möchte ich sagen, dass so ein Schritt sehr sorgfältig geplant werden sollte.
      Ich würde empfehlen vorher mindestens zwei Jahre nebenberuflich zu traden und ein finanzielles Polster aufzubauen.
      Wenn du arbeitslos gemeldet bist, werden Kranken- und Pflegeversicherung vom Staat getragen.

      Solltest du ein Gewerbe anmelden, musst du deine Versicherungen selbst bezahlen. Eine Arbeitslosenversicherung kann freiweillig abgeschlossen werden, wenn gewisse Kriterien erfüllt wurden.
      Ich bin in diesem Thema jedoch kein Fachmann und ich würde mich hier auf jeden Fall an einen Experten wenden!

      Viele Grüße,
      Silvan

    1. Hallo Tom,

      Insgesamt zählt, wie viel du in einem Kalenderjahr an Gewinn erwirtschaftet hast.
      Sollte diese Zahl negativ sein, werden die Verluste mit den Gewinnen des nächsten Jahres verrechnet.

      Viele Grüße,
      Silvan

  4. Hallo Sylvan,

    wann gilt denn genau ein Gewinn als Einkommen? Wenn ich diesen auf meinem Trading-account realisiert habe oder erst wenn ich das Geld auch auf mein deutsches Konto überwiesen habe? Ich habe einen Account bei einem Online-Broker nicht in Deutschland. Theoretisch ist dieser ja nicht für das Finanzamt transparent, ich finde halt die Grenzen etwas verschwommen. Auch habe ich irgendwo gelesen, dass der Devisenhandel durch das Gesetz zur Abgeltungssteuer kaum gedeckt wird. Bin etwas verwirrt. Das Finanzamt selbst kann mir wie erwartet nicht weiterhelfen.
    Freue mich auf eine Antwort.

    Gruß
    Patrick

    1. Hallo Patrick,

      ob dein Kapital auf dem Konto des Brokers oder auf deinem Girokonto ist, spielt für das Finanzamt keine Rolle. Die Abgeltungssteuer muss auf den Gewinn des vergangenen Jahres gezahlt werden.
      Prinzipiell ist es als Trader einfach in eine Steuerfalle zu tappen, da die Gesetzeslage nicht einfach zu durchschauen ist. Der Gang zum Steuerberater ist auf jeden Fall empfehlenswert und kostet meist 50-100€/Stunde.

      Viele Grüße,
      Silvan

  5. Hallo Silivan,
    momentan bin ich Stundent ohne BAföG Berechtigung.
    Wenn ich das richtig verstanden habe wird mir ein Freibetrag in Höhe von 8130 Euro (2013) zugeschrieben. Diesen kann ich vollständig ertraden und muss auch keine Abgeltungssteuer bezahlen, richtig ?
    Zudem wollte ich noch fragen, ob man eventuell mit Freibeträgen anderer Personen arbeiten kann? Hört sich zugegebenermaßen ein wenig schwammig an, aber könnte eine Grauzone darstellen, oder?

    MFG

    1. Hallo Flo,

      das kommt ganz auf deine sonstige Einkommenssituation an.
      Prinzipiell liegt der Freibetrag für Kapitaleinkünfte bei 801€.
      Wenn du durch das Trading regelmäßige Einkünfte beziehst, lohnt sich der Gang zum Steuerberater, da man über das Internet keine individuelle Beratung durchführen kann.

      Viele Grüße

  6. bekomme eine berufsunfähigkeitsrente unter diese 7600€ im jahr…heißt es ich brauch keine steuern angeben?

  7. Hallo Sylvan,

    sowie oben beschrieben muss ein Online-Trader kein Gewerbe anmelden. Wenn man aber hauptberuflich traden möchte und keine anderen Einnahmen hat, muss man Renten-, Kranken- und Pflegeversicherungen selbst bezahlen. Das ist als Privatperson wahrscheinlich nicht möglich. Um oben aufgezählte Versicherungen in so einem Fall zu bezahlen führt wahrscheinlich kein Weg an der Gewerbeanmeldung vorbei?

    MfG

    Andreas

  8. Hallo,
    Ich wollte mal fragen wie es mit unrealisierten Verlusten aussieht.
    Beispiel:
    Ich fange an mit 1000euro.
    Habe am Ende des Jahres 1400euro in der Bilanz, aber 500 euro in offenen Positionen gebunden, sprich nur noch ein Eigenkapital von 900 euro.
    Muss ich dann für die 400euro 25% Steuern zahlen oder erst im folgendem Jahr, wenn meine Bilanz wieder Positiv ist?

    Grüße und danke
    anme

    1. Hallo Andreas,

      es zählt immer der reale Wert deiner Vermögenswerte.
      Investierst du in den Dollar und dieser fällt, hast du einen Verlust gemacht. Ob realisiert oder nicht spielt keine Rolle.

      Viele Grüße,
      Silvan

  9. Halo Silvan,

    wenn ich das richtig verstehe, wenn mann ein deutsches Konto und Broker hat-bezahlt dann sofort die Steuer. Also wenn ich Heute 500€ verdiene- zahle ich sofort 125€. Wenn ich Morgen 500€ verliere- kriege ich gar nichts, also einfach Pech. Das heißt dank Deutsche Staat habe ich nicht nur 500€ Verlust, aber 625€. Das lohnt sich überhaupt gar nicht deutsches Konto und Broker benutzen, oder? Wenn ich Hamm ende des Jahres die Gewinne einfach verrechne- dann nimmt die keiner weg und ich bezahle genau, was ich bezahlen soll. Dazu kann ich noch meine Liquidität höher haben, wenn das Geld nicht gleich raus läuft.
    Dies finde ich in Deutschland (Jahresbasis Versteuerung) wirklich ok. Einfach und nicht so viel. Ein Konto in Luxemburg, oder Schweiz haben und benutzen ist doch kein Problem und Finanzamt kann suchen was will, aber findet sowieso nie was. Was ich aber Super finde ist wirklich das das “nur” 25% und ganz einfach. In diesem Fall lohnt sich das für mich wie für Profi Trader und für viele andere wirklich gar nichts irgendwo was verstecken. Wenn das so einfach und fair ist und bleibt, dann hat man wirklich kein Problem die Sachen richtig machen.

  10. Hallo,
    sehr interessanter Artikel und aufschlussreiche Kommunikation hier! Ich habe folgende Frage: mir ist klar dass jede Transaktion einen spread hat und der Broker somit verdient. Auch gibt es die Overnightgebüren. Ist es denn sinnvoll die overnightgebühr manchmal zu zahlen? Oder steige ich da generell schlecht aus? Wenn ich also theoretisch in ein Instrument etwas längerfristig investieren will sollte ich da immer wieder verkaufen und wieder kaufen?

    lg, Robert

  11. Einen schönen guten Tag
    Ich nutze den CFD Broker +500 schon eine weile. Ich muss sagen das es (für mich), ein sehr guter broker ist. Das demo konto macht spass und man kan verschiedene arten zu traden ausprobieren. Der Echtgeld handel läuft super. Alles ist klar und ersichtlich. Ich stieg bei diesem Broker von Scalping (Trading) auf Swing Trading um, was ich bisher nicht bereue. Possitiv ist dass man zwischen Candlesticks/Line umschalten kann. Wer möchte, hatt zudem noch eine gute Auswahl an Indikatoren. Possitiv finde ich dass es kein Interessen Konflikt gibt (Allg. Geschäfts Bedingungen). Die grosse Auswahl an verschienden Instrumenten und die geringen Market Lock in`s (-Up/-Down), sind possitiv

    Ein Klasse Broker :)

  12. Hallo,

    Ich frage mich, ob man nicht jährlich Steuern zahlen müssen. Natürlich wenn man ausländisches Broker hat.
    Nur erst bei der Auszahlung von der Traderkonto und dann auf Girokonto in Deutschland überweisen, dann wird die Steuern fällig, auch wenn man jahrelang das Traderkonto (ausländisches Broker) aufbaut bzw. wachsen lassen, ohne Steuern zu zahlen?

  13. Hallo,

    In einigen Wochen werde ich von Deutschland auf die Philippinen ziehen und wollte von dort aus Online traden.
    Die möglichen Auszahlungen sollen jedoch an mein deutsches Kreditinstitut gehen.
    Wie würde es da steuerlich für mich aussehen da ich in Deutschland nicht mehr gemeldet wäre sondern lediglich die Auszahlungen direkt nach Deutschland gingen?

  14. Hallo kurze frage:

    Was muss ich dem Finanzamt liefern?? Jeden einzehlnen Trade?? Wenn ich z.B Pro Tag 200 Trades mache, dann habe ich am Ende des Jahres ein haufen Papier.
    Mein Broker stellt leider keine Bescheinigung fürs Finanzamt aus. Reicht ein Ausdruck meines Guthabens des Brokers ? Oder was muss ich dem Finanzamt liefern als Nachweis?

    Danke

      1. Hi Danke für deine Antwort.

        Klar jeden Trade muss ich nicht angeben. Aber ich meine das Finanzamt will ja sicherlich ein Nachweis haben, den mein Broker ja nicht ausstellt.

        Muss ich nun eine gesamte Liste mit all meinen Trades ausdrucken und beilegen? Oder Reicht es, wenn ich nur den Gesamtgewinn einreiche? Also den Gesamtgewinn unter den Trades in meiner Kontoübersicht?

        Oder was muss ich dort per Post hinschicken??

        Danke schonmal im voraus :)

        1. Ich reiche immer nur meine Jahrebilanz ein, habe aber bisher noch keine Prüfung bekommen.
          Im Zweifel würde ich mal bei deinem zuständigen Finanzamt anrufen. Die bei mir sind sehr freundlich und geben einem immer gerne eine Auskunft 😉

  15. Ja bei mir waren sie auch kanz freundlich, leider hatten sie davon keine Ahnung. Gibst du deine Jahresbilanz nur in der Steuererklärung an?? Oder schickst du noch einen Ausdruck vom Broker Kontostand mit??

    Danke Dir

  16. hallo erstmal und schön dass es hier jemanden gibt der etwas Finanzerfahrung mitteilt.

    Bin hier neu und habe folgende Frage: wenn ich dann beim US Broker mit Futures trade, dort alles in US-english geführt/erstellt ist und aber (warum ich nun die Frage stelle) das ganze Konto sozusagen in US -$ geführt wird, wie oder was muss man dem FA dann angeben? $ oder wie dann Euro?
    Weil um es in Euro dem FA anzugeben muss man irgend eine Referenz nehmen. Oder wie soll ich es dem FA dann sonst erklären dass die Gewinne dort in $ entsanden sind ? Gibt es hierfür einen Erfahrungswert? Oder etwas konkretes?

    besten Dank
    Jogge

      1. Vielen Dank Silvan,

        Also so einfach soll das gehen? Wenn ich also beispielhaft, heute meine Erklärung erstelle dann nehme ich den heutigen Wechselkurs?
        Wenn ich das ertradete Kapital dann erst paar Wochen später mit anderem Wechselkurs nach Germany zurückhole dann ist das dem FA egal? Nach dem Motto: einer hat immer Pech ? :-)
        Achso. Und dass alles nicht in deutsch ist, ist auch egal?
        Dann danke ich Dir herzlich für die Infos.

        Jogge

        1. Dem FA ist es egal ob das Geld aktuell auf deinem Tradingkonto oder deinem Girokonto liegt. Interessant ist immer nur die Entwicklung deines Vermögens. Für dich wird das Geld erst real wenn du es auf dem Konto hast, in Wirklichkeit verändert sich dein Kapitalstand aber jede Sekunde. Auch der Ort des Kontos ist irrelevant.

  17. Wenn man anstelle eines Gewinnes einen Verlust erzielt hat, muss dieser auch in der Steuererklärung angegeben werden oder kann man auch gar nichts angeben?

  18. Hallo,

    bin ziemlich neu im Trading und habe somit noch einige Fragen offen. Würde das gerne nebenberuflich machen. Wenn man zb im Monat weit unter 400 Euro an Gewinn erzielt, muss das dann auch versteuert werden ? Und muss man das dem Finanzamt melden wenn man mit dem Traden beginnt, oder wie würde das Ganze ablaufen ? Habe zwei Girokontos und würde eines für das Traden nutzen und vorerst gerne wissen wie alles genau mit Steuern und so abläuft. LG Xenia

    1. Hallo Xenia,

      wenn du mit dem Trading beginnst, musst du zunächst niemandem Bescheid geben.
      Du hast im Jahr einen abgeltungsfreien Betrag von 801€. Falls du verheiratet bist, wird dieser auf 1.602€ erhöht.
      Wenn deine Gewinne nach und nach steigen, musst du diese in deiner Steuererklärung angeben. Dazu gibt es ein kurzes Formular.

      1. Hallo Silvan !

        Danke dir für die schnelle Antwort !
        Bin noch ledig. Das heißt also wenn ich unter 801 Euro im Monat Gewinn mache im Monat, muss ich nichts versteuern?! Und wie sieht es aus, wenn es ein ausländischer Broker ist, ist der abgeltungsfreie Betrag dann gleich ? Bekomme ich bei einem ausländischen Broker auch ein Formular zur Steuererklärung ?

        1. Genau das heißt es. Wo der Broker sitzt spielt keine Rolle.
          Wäre er in Deutschland würde die Abgeltungssteuer automatisch abgeführt werden und du müsstest sie dir dann über die Steuererklärung wiederholen, oder deinen Steuerfreibetrag aktiv diesem Broker zuordnen.
          Da er im Ausland sitzt, entfällt dies.
          Das Formulat kriegst du vom FA, nicht vom Broker.

          1. Ach danke das ist sehr nett !
            Ich könnte also Ende des Jahres einfach zum Finanzamt und meine Gewinne angeben und somit die Steuerklärung durchführen ?! Hört sich ziemlich easy an, hoffentlich wird das was :) Danke dir !

          2. Hallo Silvan,

            Xenia meinte in ihrer Antwort folgendes: “Bin noch ledig. Das heißt also wenn ich unter 801 Euro im Monat Gewinn mache im Monat, muss ich nichts versteuern?!”
            Du hast aber davon gesprochen, dass man pro J a h r 801 Euro Freibetrag hat, nicht pro M O N A T.
            In Deiner Antwort an Xenia hast Du aber geschrieben: “Genau das heißt es.”
            Was ist nun richtig? 801 Euro pro JAHR oder pro MONAT ?

            Kannst Du eine Broker Plattform für Einsteiger empfehlen?

            Mit der Bitte um Antwort, vielen Dank Su

          3. Hi Su,

            ja da habe ich einen Flüchtigkeitsfehler gemacht. Den hat auch schon ein anderer Leser bemerkt.
            Natürlich gilt der Steuerfreibetrag für das ganze Kalendarjahr!

  19. Hi

    was würdest du den empfehlen, Ausländischer Online Broker oder Deutscher? Mit hinsicht auf das ich die 801€ Freibetrag eh nicht knacken werde da es wirklich nur Hobbymässig nebenbei geht.

    Erfahrung hab ich bis jetzt mit FXCM mit den Demokonto und bin da bis jetzt sehr zufrieden, komme da recht gut klar mit.

    1. Hallo Maik,

      wo der Broker sitzt spielt in meinen Augen keine große Rolle.
      Wenn du bisher mit FXCM zufrieden bist, würde ich dort bleiben. So musst du dich nicht groß umgewöhnen.
      Ansonsten kann ich dir noch Plus50 empfehlen.
      Hier bekommst du 25€ zum traden geschenkt, ohne eine Einzahlung machen zu müssen.

  20. Zitat:
    Xenia: “Bin noch ledig. Das heißt also wenn ich unter 801 Euro im Monat Gewinn mache im Monat, muss ich nichts versteuern?!”

    Ab 801,00€ im JAHR (also im Schnitt 66,75€ Gewinn im Monat) muss versteuert werden….

  21. Hallo Silvan,

    mit Großem Interesse habe ich die Beiträge hier gelesen. Habe nochmal eine Frage zum FA. Ich trade seit letztem Jahr Optionen bei TD-Ameritrade (wechsele später evtl. zu IB). Dort kann ich mir GuV für jedes Jahr in USD runterladen. Wenn ich das dem FA einreiche, nehme ich dann einfach den EUR/USD-Kurs des Gesamtergebnisses vom 31.12. des jeweiligen Kalenderjahrs (z.B. bei GuV von 2014 den Kurs vom 31.12.2014)?

    Vielen Dank!

      1. Ja, bei TD-Ameritrade kann man es nur in USD führen. In anderen Foren wurde dieses Thema auch diskutiert. Das Problem ist ja, dass der EUR/USD Kurs im (Steuer-)Jahr Schwankungen unterliegt. Die einen rechnen jede Order um, die anderen das EUR-Ergebnis eines ganzen Trades (buy und sell). Die einen nehmen Kurse aus dem Internet und die anderen Umsatzsteuerkurse vom FA (kann man runterladen, ein Kurs pro Monat). Die FA-Sachbearbeiter wissen es teilweise selber nicht und von einem las ich, dass er einreicht, was für ihn am günstigsten ist (Kurse Internet vs. Kurse FA). Die von dir beschriebene Lösung ist natürlich die einfachste, kann sich aber negativ auswirken bei steigendem USD-Kurs, weil dann der zu verst. Gewinn in EUR steigt. Vllt. gleicht sich das auch irgendwie aus über mehrere Jahre…

  22. Hallo Silvan,
    bin ganz neu hier und hätte ein paar Fragen an Dich.
    Habe mir Dein E-Book runtergeladen und auch bei Plus 500 ein Konto eröffnet.
    Wie kann ich jetzt feststellen, welche Trades um die 70% Gewinnquote liegen?
    Wo sehe ich das genau in der Ansicht des Kontos?
    Habe Manschetten davor, etwas falsch zu machen. Bitte um Antwort, danke und LG Su

      1. Hallo Silvan,

        ich frage deshalb, weil ich in dem folgenden Artikel (siehe Link) im untersten Abschnitt dsa gelesen habe.
        Wie ist Deine Meinung dazu?

        http://www.was-ist-denn.info/wordpress/verdient-jeder-viel-geld-im-internet/

        Zitat:
        ….”Schritt 3 – Die Auswahl der Trades
        Jetzt kommt der wichtigste Punkt – die Auswahl von der richtigen Trades. Schauen Sie sich genau an, wo die Rendite bei mehr als 70% liegt. In der Regel liegen Sie hier dann bei 7 von 10 Trades richtig! Das heißt, Sie sind langfristig in einem sehr hohen plus. Laut Robert Geiss kann man sogar auf alle Trades setzen, die bei mindestens 60% liegen. Wir empfehlen aber lieber auf Nummer sicher zu gehen und weitere 10% höher zu setzen. Also bei sämtlichen Trades mit einer Mindestrendite von 70%. Dies ergaben auch unsere persönlichen Tests. Sie werden dann in der Lage sein ein dauerhaftes Einkommen von mindestens 200 Euro pro Tag zu erzielen.”

  23. Wenn ich ein trading Konto “aufbauen” moechte und Zugewinne ueber einige Jahre dort belasse, ist die Einkommensteuer dann jaehrlich aber nur auf den (Zu)gewinn zu entrichten, wenn ich das richtig verstehe?

    Beispiel: Ich zahle 10 000 Euro ein und verdopple diese. Die Einkommenssteuer ist dann nur auf 10 000 Euro zu berechnen. Ist das richtig?

    Mfg
    Ina

  24. Hi Silvan, tolle Website.
    Eine Sache verstehe ich noch nicht ganz.

    “Wer weniger als 7664€ Gesamteinkünfte im Jahr erzielt, ist von dieser Pflicht befreit. Zudem gilt, dass jeder der weniger als 801€ durch Kapitaleinkünfte erwirtschaftet, keine Abgeltungssteuer zahlen muss.”

    Ich verstehe dies so, das auf Kapitaleinkünfte über 801€ Abgeltungssteuer bezahlt werden müssen. Und auf die 7664 (Grundfreibetrag? der liegt inzwischen schon bei 8354€) Gesamteinkünfte muss … Einkommenssteuer gezahlt werden? Angenommen alle Einkünfte kommen aus dem Forex, dann würde doch nur die 25% Abgeltungssteuer anfallen, oder? Und wenn die Gesamteinkünfte zum Teil aus Forexerträgen, zum anderen Teil aus Arbeiterlohn besteht, muss dann alles unter der Einkommensteuer versteuert werden?

    Vielen Dank für diese Seite und deine investierte Zeit

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