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Viele Menschen träumen davon neben dem Beruf Geld mit Trading zu verdienen, oder sogar den Job an den Nagel zu hängen. Die finanziellen Chance, die variablen Arbeitszeiten und die Freiheit sind sehr verlockend. Wer will nicht auf einer Hängematte zwischen Palmen am Strand liegen und nebenbei Geld verdienen?

Diesen Schritt zu wagen erfordert jedoch viel Mut und Courage. Wer in Deutschland lebt muss sich zudem mit einem Gewirr aus Gesetzen auseinandersetzen, in dem viele den Wald vor Augen nicht sehen. Immer häufiger werden mir Fragen bezüglich der Steuerproblematik gestellt. Scheinbar interessiert es viele Menschen auch, ob ein Gewerbe zum Traden angemeldet werden muss.

 

Das ewige Thema mit den Steuern:

Oft hört man Leute darüber schimpfen, wie kompliziert das deutsche Steuersystem ist und welche Steine einem damit in den Weg geworfen werden. Für viele Berufe und Nischen ist dies zweifelsfrei der Fall, doch Trader genießen Narrenfreiheit.

Die Abgeltungssteuer wird auf jegliche Kapitalerträge angewendet und beträgt 25%. Das bedeutet, dass ein Trader von seinen Gewinnen ein Viertel an den Fiskus abführen muss. Dazu gesellen sich aktuell der Soli, sowie gegebenenfalls die Kirchensteuer. Das war’s!

Eine simplere Lösung kann ich mir persönlich nicht vorstellen und ich bin mit dieser auch sehr zufrieden. In der Regel zahlt man weitaus weniger, als ein Angestellter und hat einen großen Freiraum. Wer bei einer deutsche Bank handelt muss sich um nichts Sorgen machen, da diese bereits die Abgeltungssteuer an das Finanzamt abführt. Wer bei einem ausländischen Broker handelt, muss eine Einkommenssteuererklärung ausfüllen.

Diese wird einmal pro Jahr fällig und das Ausfüllen dauert als Trader weniger als 15 Minuten.

Wer weniger als 7664€ Gesamteinkünfte im Jahr erzielt, ist von dieser Pflicht befreit. Zudem gilt, dass jeder der weniger als 801€ durch Kapitaleinkünfte erwirtschaftet, keine Abgeltungssteuer zahlen muss.

 

Trader müssen kein Gewerbe anmelden:

Wer Online Trading betreibt, muss dazu kein Gewerbe anmelden.

 

Die hier veröffentlichten Informationen sind nicht rechtlich verpflichtend, sondern geben grobe Ratschläge. Für eine verbindliche Beratung ist ein Steuerberater aufzusuchen.

91 Kommentare “Trading und Steuern – Wie ist die Realität?

  1. Peter Griffin sagt:

    Woher weiß der Fiskus, dass ich trade und wie viel Gewinn ich mache, wenn sich mein Broker auf Zypern befindet?

    1. Silvan sagt:

      Wir gehen davon aus, dass jeder seine Steuererklärung wahrheitsgemäß ausfüllt!

  2. Prian sagt:

    Muss ich sobald ich mehr als 7664 euro mache dann auf den gesamten Betrag die Abgeltungssteuer zahlen oder nur auf den zusaetzlichen Gewinn?

    1. Silvan sagt:

      Hi!
      Nur auf den Betrag der über dem Freibetrag liegt 😉

      1. Anfänger sagt:

        Der „Freibetrag“ in Höhe von 7664 EUR gilt kumulativ (also: In Summe) für ALLE Einkunftsarten zusammen – liegt man (nachdem man alles was man irgendwie eingenommen hat im Jahr zusammenrechnet!) drunter, muss man keine Einkommenssteuererklärung abgeben.

        Der Freibetrag in Höhe von 801 EUR (Einzelperson, vereinzelte steuerliche Veranlagung) gilt lediglich für „Kapitaleinkünfte“ – alles was darüber hinaus erwirtschaftet wird (z.B. durch Trading) wird abgeltungssteuerpflichtig.

        Soweit – so gut.

        Aber: Was ist, wenn die GESAMT-Einkünfte pro Jahr den Freibetrag von 801 EUR übersteigen, aber mit dem Trading weniger als 7664 EUR verdient wurde? – Das ist mir irgendwie nicht klar geworden hier.

        Über eine Erläuterung würde ich mich freuen! – 🙂

  3. Iceman1111 sagt:

    Hi,
    habe jetzt kürzlich auch mit dem Traden angefangen (im kleinen Rahmen 😉 ) über ein paar Einsteigertipps würde ich mich freuen.

    MFG

    Ice

      1. Iceman1111 sagt:

        Hallo ForexChef.de,

        vielen Dank für den Tipp!

        Gruß

        Ice

  4. alois sagt:

    Hallo Silvian,

    wie sieht es denn mit den gesetzlichen Renten,- Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherungen aus, wenn ich meinen Job an den Nagel hänge oder als Arbeitsloser mein Geld nur noch mit Traden verdienen will?

    Beste Grüße!

    1. Hi Alois,

      zunächst möchte ich sagen, dass so ein Schritt sehr sorgfältig geplant werden sollte.
      Ich würde empfehlen vorher mindestens zwei Jahre nebenberuflich zu traden und ein finanzielles Polster aufzubauen.
      Wenn du arbeitslos gemeldet bist, werden Kranken- und Pflegeversicherung vom Staat getragen.

      Solltest du ein Gewerbe anmelden, musst du deine Versicherungen selbst bezahlen. Eine Arbeitslosenversicherung kann freiweillig abgeschlossen werden, wenn gewisse Kriterien erfüllt wurden.
      Ich bin in diesem Thema jedoch kein Fachmann und ich würde mich hier auf jeden Fall an einen Experten wenden!

      Viele Grüße,
      ForexChef.de

  5. Evgeny sagt:

    Hallo ForexChef.de,

    könntest du mir bitte Literatur speziell zum Daytrading empfehlen?

    Danke!

    Viele Grüße
    Evgeny

    1. Hallo Evgeny,

      dieses Buch sollte meiner Meinung nach jeder Trader gelesen haben: http://www.forexchef.de/out/das-grosse-buch-der-markttechnik-buch

      Speziell fürs Daytrading ist folgendes Buch empfehlenswert: http://www.forexchef.de/out/so-werden-sie-zum-daytrader-buch

      Viele Grüße,
      ForexChef.de

  6. Tom sagt:

    Hy,

    wenn ich Gewinne versteuern muss, kann ich dann auch Verluste absetzten?

    Gruß Tom

    1. Hallo Tom,

      Insgesamt zählt, wie viel du in einem Kalenderjahr an Gewinn erwirtschaftet hast.
      Sollte diese Zahl negativ sein, werden die Verluste mit den Gewinnen des nächsten Jahres verrechnet.

      Viele Grüße,
      ForexChef.de

  7. Patrick sagt:

    Hallo Sylvan,

    wann gilt denn genau ein Gewinn als Einkommen? Wenn ich diesen auf meinem Trading-account realisiert habe oder erst wenn ich das Geld auch auf mein deutsches Konto überwiesen habe? Ich habe einen Account bei einem Online-Broker nicht in Deutschland. Theoretisch ist dieser ja nicht für das Finanzamt transparent, ich finde halt die Grenzen etwas verschwommen. Auch habe ich irgendwo gelesen, dass der Devisenhandel durch das Gesetz zur Abgeltungssteuer kaum gedeckt wird. Bin etwas verwirrt. Das Finanzamt selbst kann mir wie erwartet nicht weiterhelfen.
    Freue mich auf eine Antwort.

    Gruß
    Patrick

    1. Hallo Patrick,

      ob dein Kapital auf dem Konto des Brokers oder auf deinem Girokonto ist, spielt für das Finanzamt keine Rolle. Die Abgeltungssteuer muss auf den Gewinn des vergangenen Jahres gezahlt werden.
      Prinzipiell ist es als Trader einfach in eine Steuerfalle zu tappen, da die Gesetzeslage nicht einfach zu durchschauen ist. Der Gang zum Steuerberater ist auf jeden Fall empfehlenswert und kostet meist 50-100€/Stunde.

      Viele Grüße,
      ForexChef.de

  8. Flo sagt:

    Hallo Silivan,
    momentan bin ich Stundent ohne BAföG Berechtigung.
    Wenn ich das richtig verstanden habe wird mir ein Freibetrag in Höhe von 8130 Euro (2013) zugeschrieben. Diesen kann ich vollständig ertraden und muss auch keine Abgeltungssteuer bezahlen, richtig ?
    Zudem wollte ich noch fragen, ob man eventuell mit Freibeträgen anderer Personen arbeiten kann? Hört sich zugegebenermaßen ein wenig schwammig an, aber könnte eine Grauzone darstellen, oder?

    MFG

    1. Hallo Flo,

      das kommt ganz auf deine sonstige Einkommenssituation an.
      Prinzipiell liegt der Freibetrag für Kapitaleinkünfte bei 801€.
      Wenn du durch das Trading regelmäßige Einkünfte beziehst, lohnt sich der Gang zum Steuerberater, da man über das Internet keine individuelle Beratung durchführen kann.

      Viele Grüße

  9. limp sagt:

    bekomme eine berufsunfähigkeitsrente unter diese 7600€ im jahr…heißt es ich brauch keine steuern angeben?

    1. Hallo Limp,

      bei der Steuer angeben muss man die Gewinne in jedem Fall.
      Ob dann etwas versteuert werden muss entscheidet das Finanzamt.

      Viele Grüße

  10. Andreas sagt:

    Hallo Sylvan,

    sowie oben beschrieben muss ein Online-Trader kein Gewerbe anmelden. Wenn man aber hauptberuflich traden möchte und keine anderen Einnahmen hat, muss man Renten-, Kranken- und Pflegeversicherungen selbst bezahlen. Das ist als Privatperson wahrscheinlich nicht möglich. Um oben aufgezählte Versicherungen in so einem Fall zu bezahlen führt wahrscheinlich kein Weg an der Gewerbeanmeldung vorbei?

    MfG

    Andreas

  11. Anme sagt:

    Hallo,
    Ich wollte mal fragen wie es mit unrealisierten Verlusten aussieht.
    Beispiel:
    Ich fange an mit 1000euro.
    Habe am Ende des Jahres 1400euro in der Bilanz, aber 500 euro in offenen Positionen gebunden, sprich nur noch ein Eigenkapital von 900 euro.
    Muss ich dann für die 400euro 25% Steuern zahlen oder erst im folgendem Jahr, wenn meine Bilanz wieder Positiv ist?

    Grüße und danke
    anme

    1. Hallo Andreas,

      es zählt immer der reale Wert deiner Vermögenswerte.
      Investierst du in den Dollar und dieser fällt, hast du einen Verlust gemacht. Ob realisiert oder nicht spielt keine Rolle.

      Viele Grüße,
      ForexChef.de

      1. Karl der Große sagt:

        Unrealisierter Verlust wird also bei der Steuer angerechnet. Welches Gesetz oder welche Vorschrift ist die Grundlage?
        Danke für die Antwort.

  12. kallados sagt:

    Halo ForexChef.de,

    wenn ich das richtig verstehe, wenn mann ein deutsches Konto und Broker hat-bezahlt dann sofort die Steuer. Also wenn ich Heute 500€ verdiene- zahle ich sofort 125€. Wenn ich Morgen 500€ verliere- kriege ich gar nichts, also einfach Pech. Das heißt dank Deutsche Staat habe ich nicht nur 500€ Verlust, aber 625€. Das lohnt sich überhaupt gar nicht deutsches Konto und Broker benutzen, oder? Wenn ich Hamm ende des Jahres die Gewinne einfach verrechne- dann nimmt die keiner weg und ich bezahle genau, was ich bezahlen soll. Dazu kann ich noch meine Liquidität höher haben, wenn das Geld nicht gleich raus läuft.
    Dies finde ich in Deutschland (Jahresbasis Versteuerung) wirklich ok. Einfach und nicht so viel. Ein Konto in Luxemburg, oder Schweiz haben und benutzen ist doch kein Problem und Finanzamt kann suchen was will, aber findet sowieso nie was. Was ich aber Super finde ist wirklich das das „nur“ 25% und ganz einfach. In diesem Fall lohnt sich das für mich wie für Profi Trader und für viele andere wirklich gar nichts irgendwo was verstecken. Wenn das so einfach und fair ist und bleibt, dann hat man wirklich kein Problem die Sachen richtig machen.

  13. Robert sagt:

    Hallo,
    sehr interessanter Artikel und aufschlussreiche Kommunikation hier! Ich habe folgende Frage: mir ist klar dass jede Transaktion einen spread hat und der Broker somit verdient. Auch gibt es die Overnightgebüren. Ist es denn sinnvoll die overnightgebühr manchmal zu zahlen? Oder steige ich da generell schlecht aus? Wenn ich also theoretisch in ein Instrument etwas längerfristig investieren will sollte ich da immer wieder verkaufen und wieder kaufen?

    lg, Robert

  14. Thomas sagt:

    Einen schönen guten Tag
    Ich nutze den CFD Broker +500 schon eine weile. Ich muss sagen das es (für mich), ein sehr guter broker ist. Das demo konto macht spass und man kan verschiedene arten zu traden ausprobieren. Der Echtgeld handel läuft super. Alles ist klar und ersichtlich. Ich stieg bei diesem Broker von Scalping (Trading) auf Swing Trading um, was ich bisher nicht bereue. Possitiv ist dass man zwischen Candlesticks/Line umschalten kann. Wer möchte, hatt zudem noch eine gute Auswahl an Indikatoren. Possitiv finde ich dass es kein Interessen Konflikt gibt (Allg. Geschäfts Bedingungen). Die grosse Auswahl an verschienden Instrumenten und die geringen Market Lock in`s (-Up/-Down), sind possitiv

    Ein Klasse Broker 🙂

  15. Pat sagt:

    Hallo,

    Ich frage mich, ob man nicht jährlich Steuern zahlen müssen. Natürlich wenn man ausländisches Broker hat.
    Nur erst bei der Auszahlung von der Traderkonto und dann auf Girokonto in Deutschland überweisen, dann wird die Steuern fällig, auch wenn man jahrelang das Traderkonto (ausländisches Broker) aufbaut bzw. wachsen lassen, ohne Steuern zu zahlen?

    1. Hi,
      ob das Geld auf dem Brokerkonto oder auf deinem Girokonto liegt, ist steuertechnisch kein Unterschied.

  16. Lita sagt:

    Hallo,

    In einigen Wochen werde ich von Deutschland auf die Philippinen ziehen und wollte von dort aus Online traden.
    Die möglichen Auszahlungen sollen jedoch an mein deutsches Kreditinstitut gehen.
    Wie würde es da steuerlich für mich aussehen da ich in Deutschland nicht mehr gemeldet wäre sondern lediglich die Auszahlungen direkt nach Deutschland gingen?

    1. Wenn dein Erstwohnsitz nicht in Deutschland ist, wirst du hier auch nicht besteuert.
      Im Zweifelsfall mal bei einem Steuerberater anfragen.

  17. Peter sagt:

    Hallo kurze frage:

    Was muss ich dem Finanzamt liefern?? Jeden einzehlnen Trade?? Wenn ich z.B Pro Tag 200 Trades mache, dann habe ich am Ende des Jahres ein haufen Papier.
    Mein Broker stellt leider keine Bescheinigung fürs Finanzamt aus. Reicht ein Ausdruck meines Guthabens des Brokers ? Oder was muss ich dem Finanzamt liefern als Nachweis?

    Danke

    1. Hallo Peter,

      du machst in deiner Steuererklärung eine Jahresbilanz und zahlst darauf Abgeltungssteuer. Es muss natürlich nicht jeder Trade angegeben werden.

      Viele Grüße,
      ForexChef.de

      1. Peter sagt:

        Hi Danke für deine Antwort.

        Klar jeden Trade muss ich nicht angeben. Aber ich meine das Finanzamt will ja sicherlich ein Nachweis haben, den mein Broker ja nicht ausstellt.

        Muss ich nun eine gesamte Liste mit all meinen Trades ausdrucken und beilegen? Oder Reicht es, wenn ich nur den Gesamtgewinn einreiche? Also den Gesamtgewinn unter den Trades in meiner Kontoübersicht?

        Oder was muss ich dort per Post hinschicken??

        Danke schonmal im voraus 🙂

        1. Ich reiche immer nur meine Jahrebilanz ein, habe aber bisher noch keine Prüfung bekommen.
          Im Zweifel würde ich mal bei deinem zuständigen Finanzamt anrufen. Die bei mir sind sehr freundlich und geben einem immer gerne eine Auskunft 😉

  18. Peter sagt:

    Ja bei mir waren sie auch kanz freundlich, leider hatten sie davon keine Ahnung. Gibst du deine Jahresbilanz nur in der Steuererklärung an?? Oder schickst du noch einen Ausdruck vom Broker Kontostand mit??

    Danke Dir

    1. Ja, nur die Jahresbilanz. Wenn was fehlt melden die sich schon 🙂

  19. Jogge sagt:

    hallo erstmal und schön dass es hier jemanden gibt der etwas Finanzerfahrung mitteilt.

    Bin hier neu und habe folgende Frage: wenn ich dann beim US Broker mit Futures trade, dort alles in US-english geführt/erstellt ist und aber (warum ich nun die Frage stelle) das ganze Konto sozusagen in US -$ geführt wird, wie oder was muss man dem FA dann angeben? $ oder wie dann Euro?
    Weil um es in Euro dem FA anzugeben muss man irgend eine Referenz nehmen. Oder wie soll ich es dem FA dann sonst erklären dass die Gewinne dort in $ entsanden sind ? Gibt es hierfür einen Erfahrungswert? Oder etwas konkretes?

    besten Dank
    Jogge

    1. Hi Jogge,

      dem Finanzamt teilst du Gewinn oder Verlust stets in Euro mit. Zur Umrechnung nimmst du den tagesaktuellen Kurs.

      1. Jogge sagt:

        Vielen Dank ForexChef.de,

        Also so einfach soll das gehen? Wenn ich also beispielhaft, heute meine Erklärung erstelle dann nehme ich den heutigen Wechselkurs?
        Wenn ich das ertradete Kapital dann erst paar Wochen später mit anderem Wechselkurs nach Germany zurückhole dann ist das dem FA egal? Nach dem Motto: einer hat immer Pech ? 🙂
        Achso. Und dass alles nicht in deutsch ist, ist auch egal?
        Dann danke ich Dir herzlich für die Infos.

        Jogge

        1. Dem FA ist es egal ob das Geld aktuell auf deinem Tradingkonto oder deinem Girokonto liegt. Interessant ist immer nur die Entwicklung deines Vermögens. Für dich wird das Geld erst real wenn du es auf dem Konto hast, in Wirklichkeit verändert sich dein Kapitalstand aber jede Sekunde. Auch der Ort des Kontos ist irrelevant.

  20. Marc sagt:

    Wenn man anstelle eines Gewinnes einen Verlust erzielt hat, muss dieser auch in der Steuererklärung angegeben werden oder kann man auch gar nichts angeben?

    1. Du kannst dir Verluste mit zukünftigen Gewinnen verrechnen lassen. Verluste also unbedingt angeben, da so die Steuerlast für das nächste Jahr reduziert wird.

  21. Xenia sagt:

    Hallo,

    bin ziemlich neu im Trading und habe somit noch einige Fragen offen. Würde das gerne nebenberuflich machen. Wenn man zb im Monat weit unter 400 Euro an Gewinn erzielt, muss das dann auch versteuert werden ? Und muss man das dem Finanzamt melden wenn man mit dem Traden beginnt, oder wie würde das Ganze ablaufen ? Habe zwei Girokontos und würde eines für das Traden nutzen und vorerst gerne wissen wie alles genau mit Steuern und so abläuft. LG Xenia

    1. Hallo Xenia,

      wenn du mit dem Trading beginnst, musst du zunächst niemandem Bescheid geben.
      Du hast im Jahr einen abgeltungsfreien Betrag von 801€. Falls du verheiratet bist, wird dieser auf 1.602€ erhöht.
      Wenn deine Gewinne nach und nach steigen, musst du diese in deiner Steuererklärung angeben. Dazu gibt es ein kurzes Formular.

      1. Xenia sagt:

        Hallo ForexChef.de !

        Danke dir für die schnelle Antwort !
        Bin noch ledig. Das heißt also wenn ich unter 801 Euro im Monat Gewinn mache im Monat, muss ich nichts versteuern?! Und wie sieht es aus, wenn es ein ausländischer Broker ist, ist der abgeltungsfreie Betrag dann gleich ? Bekomme ich bei einem ausländischen Broker auch ein Formular zur Steuererklärung ?

        1. Genau das heißt es. Wo der Broker sitzt spielt keine Rolle.
          Wäre er in Deutschland würde die Abgeltungssteuer automatisch abgeführt werden und du müsstest sie dir dann über die Steuererklärung wiederholen, oder deinen Steuerfreibetrag aktiv diesem Broker zuordnen.
          Da er im Ausland sitzt, entfällt dies.
          Das Formulat kriegst du vom FA, nicht vom Broker.

          1. Xenia sagt:

            Ach danke das ist sehr nett !
            Ich könnte also Ende des Jahres einfach zum Finanzamt und meine Gewinne angeben und somit die Steuerklärung durchführen ?! Hört sich ziemlich easy an, hoffentlich wird das was 🙂 Danke dir !

          2. Su sagt:

            Hallo ForexChef.de,

            Xenia meinte in ihrer Antwort folgendes: „Bin noch ledig. Das heißt also wenn ich unter 801 Euro im Monat Gewinn mache im Monat, muss ich nichts versteuern?!“
            Du hast aber davon gesprochen, dass man pro J a h r 801 Euro Freibetrag hat, nicht pro M O N A T.
            In Deiner Antwort an Xenia hast Du aber geschrieben: „Genau das heißt es.“
            Was ist nun richtig? 801 Euro pro JAHR oder pro MONAT ?

            Kannst Du eine Broker Plattform für Einsteiger empfehlen?

            Mit der Bitte um Antwort, vielen Dank Su

          3. Hi Su,

            ja da habe ich einen Flüchtigkeitsfehler gemacht. Den hat auch schon ein anderer Leser bemerkt.
            Natürlich gilt der Steuerfreibetrag für das ganze Kalendarjahr!

      2. harpow sagt:

        Soweit ich weiss, gelten die 801 € für das JAHR, nicht den MONAT!

  22. Maik sagt:

    Hi

    was würdest du den empfehlen, Ausländischer Online Broker oder Deutscher? Mit hinsicht auf das ich die 801€ Freibetrag eh nicht knacken werde da es wirklich nur Hobbymässig nebenbei geht.

    Erfahrung hab ich bis jetzt mit FXCM mit den Demokonto und bin da bis jetzt sehr zufrieden, komme da recht gut klar mit.

    1. Hallo Maik,

      wo der Broker sitzt spielt in meinen Augen keine große Rolle.
      Wenn du bisher mit FXCM zufrieden bist, würde ich dort bleiben. So musst du dich nicht groß umgewöhnen.
      Ansonsten kann ich dir noch Plus50 empfehlen.
      Hier bekommst du 25€ zum traden geschenkt, ohne eine Einzahlung machen zu müssen.

  23. Delicious sagt:

    Zitat:
    Xenia: „Bin noch ledig. Das heißt also wenn ich unter 801 Euro im Monat Gewinn mache im Monat, muss ich nichts versteuern?!“

    Ab 801,00€ im JAHR (also im Schnitt 66,75€ Gewinn im Monat) muss versteuert werden….

    1. Du hast natürlich vollkommen Recht!

  24. Michi sagt:

    Kann ich Aktien, Zertifikate und Forex bei Gewinn Verlust gegenrechnen?

  25. Andreas sagt:

    Hallo ForexChef.de,

    mit Großem Interesse habe ich die Beiträge hier gelesen. Habe nochmal eine Frage zum FA. Ich trade seit letztem Jahr Optionen bei TD-Ameritrade (wechsele später evtl. zu IB). Dort kann ich mir GuV für jedes Jahr in USD runterladen. Wenn ich das dem FA einreiche, nehme ich dann einfach den EUR/USD-Kurs des Gesamtergebnisses vom 31.12. des jeweiligen Kalenderjahrs (z.B. bei GuV von 2014 den Kurs vom 31.12.2014)?

    Vielen Dank!

    1. Hi Andreas,
      führst du dein Konto bei TD-Ameritrade in USD? Falls ja, brauchst du dir um den Wechselkurs keine Sorgen zu machen. Es wird der des Jahresendes genommen.

      1. Andreas sagt:

        Ja, bei TD-Ameritrade kann man es nur in USD führen. In anderen Foren wurde dieses Thema auch diskutiert. Das Problem ist ja, dass der EUR/USD Kurs im (Steuer-)Jahr Schwankungen unterliegt. Die einen rechnen jede Order um, die anderen das EUR-Ergebnis eines ganzen Trades (buy und sell). Die einen nehmen Kurse aus dem Internet und die anderen Umsatzsteuerkurse vom FA (kann man runterladen, ein Kurs pro Monat). Die FA-Sachbearbeiter wissen es teilweise selber nicht und von einem las ich, dass er einreicht, was für ihn am günstigsten ist (Kurse Internet vs. Kurse FA). Die von dir beschriebene Lösung ist natürlich die einfachste, kann sich aber negativ auswirken bei steigendem USD-Kurs, weil dann der zu verst. Gewinn in EUR steigt. Vllt. gleicht sich das auch irgendwie aus über mehrere Jahre…

        1. harpow sagt:

          Wenn man ein Konto in USA hat und demzufolge in USD traded, zahlt man nach meiner Kenntniss zunaechst mal Steuern auf Gewinne IN DEN USA. Es gibt ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen USA und BRD, bei dem die Amerikaner das deutsche Finanzamt über ihren Abzug informieren. Wenn ich das richtig verstanden habe zahlst du dann eine eventuelle Differenz an den deutschen Staat.
          Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Doppelbesteuerungsabkommen
          und http://www.steuertipps.de/lexikon/d/doppelbesteuerung

  26. Su sagt:

    Hallo ForexChef.de,
    bin ganz neu hier und hätte ein paar Fragen an Dich.
    Habe mir Dein E-Book runtergeladen und auch bei Plus 500 ein Konto eröffnet.
    Wie kann ich jetzt feststellen, welche Trades um die 70% Gewinnquote liegen?
    Wo sehe ich das genau in der Ansicht des Kontos?
    Habe Manschetten davor, etwas falsch zu machen. Bitte um Antwort, danke und LG Su

    1. Ich verstehe deine Frage nicht ganz.
      Plus500 kann dir nicht anzeigen wie sich die Kurse in Zukunft entwickeln werden. Eine Glaskugel haben die leider auch nicht 🙂

      1. Su sagt:

        Hallo ForexChef.de,

        ich frage deshalb, weil ich in dem folgenden Artikel (siehe Link) im untersten Abschnitt dsa gelesen habe.
        Wie ist Deine Meinung dazu?

        http://www.was-ist-denn.info/wordpress/verdient-jeder-viel-geld-im-internet/

        Zitat:
        ….“Schritt 3 – Die Auswahl der Trades
        Jetzt kommt der wichtigste Punkt – die Auswahl von der richtigen Trades. Schauen Sie sich genau an, wo die Rendite bei mehr als 70% liegt. In der Regel liegen Sie hier dann bei 7 von 10 Trades richtig! Das heißt, Sie sind langfristig in einem sehr hohen plus. Laut Robert Geiss kann man sogar auf alle Trades setzen, die bei mindestens 60% liegen. Wir empfehlen aber lieber auf Nummer sicher zu gehen und weitere 10% höher zu setzen. Also bei sämtlichen Trades mit einer Mindestrendite von 70%. Dies ergaben auch unsere persönlichen Tests. Sie werden dann in der Lage sein ein dauerhaftes Einkommen von mindestens 200 Euro pro Tag zu erzielen.“

        1. harpow sagt:

          Die 70% und mehr können mit einer guten Strategie gut erreicht werden (würde gerne den Beweis erbringen, wenn man hier Grafiken laden könnte).
          Also nur meine Zahlen von MT4:
          Ich handle Forex auf Basis der „ELLIOTT-Wellen“ (bitte googlen) und wende dazu in H1 und H4 eine Progression an. Startkapital: 3000€, Stand heute 11.999€. Hatte einen einzigen gösseren Verlust, aber nicht, weil die Methode nicht funktionierte, sondern MT4 komplett abstürzte und -904€ verursachte. Habe daraufhin neuen Computer gekauft.

          NEIN, NIEMALS eine MARTINGALE, bei der man nach jedem Verlust verdoppelt. Das mag im Casino ne Weile gut gehen (man kennt den Gewinn, gewinnt aber immer nur den 1.Einsatz). Fibonacci gehen nach der 5. Erhöhung auch stark hoch (man addiert die 2 letzten Einsätze: 1 1 2 3 5 8 13 usw.) Lucaszahlen sind noch wilder (1 3 4 7 11 18 29 usw). Perrinzahlen sind etwas gemütlicher: (1 2 3 2 5 5 7). In den meisten Fällen wende ich eine Padovan-Progression an (1 1 2 2 3 4 5 7 9 12 usw), die sich bewährt hat.

          Nach 1302 trades folgendes Ergebnis:
          Short Pos (won%) 369 (73,71%) Long Pos. (won %) 933 (77.28%)
          Profit Trades (% of total) 993(76.27%)
          Loss trades (% of total) 309 (23.73%)
          Average profit trade 19.05 loss trade -32.30

          Viel Glück

  27. Ina sagt:

    Wenn ich ein trading Konto „aufbauen“ moechte und Zugewinne ueber einige Jahre dort belasse, ist die Einkommensteuer dann jaehrlich aber nur auf den (Zu)gewinn zu entrichten, wenn ich das richtig verstehe?

    Beispiel: Ich zahle 10 000 Euro ein und verdopple diese. Die Einkommenssteuer ist dann nur auf 10 000 Euro zu berechnen. Ist das richtig?

    Mfg
    Ina

    1. Hallo Ina,

      ja genau so ist es richtig!

  28. Rick sagt:

    Hi ForexChef.de, tolle Website.
    Eine Sache verstehe ich noch nicht ganz.

    „Wer weniger als 7664€ Gesamteinkünfte im Jahr erzielt, ist von dieser Pflicht befreit. Zudem gilt, dass jeder der weniger als 801€ durch Kapitaleinkünfte erwirtschaftet, keine Abgeltungssteuer zahlen muss.“

    Ich verstehe dies so, das auf Kapitaleinkünfte über 801€ Abgeltungssteuer bezahlt werden müssen. Und auf die 7664 (Grundfreibetrag? der liegt inzwischen schon bei 8354€) Gesamteinkünfte muss … Einkommenssteuer gezahlt werden? Angenommen alle Einkünfte kommen aus dem Forex, dann würde doch nur die 25% Abgeltungssteuer anfallen, oder? Und wenn die Gesamteinkünfte zum Teil aus Forexerträgen, zum anderen Teil aus Arbeiterlohn besteht, muss dann alles unter der Einkommensteuer versteuert werden?

    Vielen Dank für diese Seite und deine investierte Zeit

    1. Rick sagt:

      ich habe hier weitergestöbert und eine Antwort gefunden – danke!

      1. Alles klar, falls noch etwas unklar sein sollte kannst du dich immer gerne melden 🙂

  29. Stephan Z. sagt:

    Hallo ForexChef.de,
    danke für die Informationen.

    Ich habe da noch eine Frage.

    Unterliegen die Gewinne aus dem Forex-Handel (z.B. EUR/USD) über einen ausländischen Broker immer der Abgeltungssteuer, oder müssen diese Gewinne unter Umständen zum persönlichen Steuersatz versteuert werden?

    Wenn ja, auf was ist zu achten ?

    Vielen Dank im Voraus.

    LG
    Stephan

    1. Hallo Stephan,
      alle Gewinne sind zu deinem persönlichen Steuerstatz zu versteuern. Überschreitet dieser jedoch die 25% der Abgeltungssteuer, greift diese.

  30. niemehr sagt:

    Moin ForexChef.de,

    ich habe gerade erst mit dem Traden angefangen (auf 50€ Basis )und noch kaum Erfahrung. Habe ich das hier richtig verstanden, dass ich, wenn ich mit meinen Gewinnen im Jahr unter 801€ bleibe,
    a) keine Steuern zahlen muss und
    b) nichts dem Finanzamt melden muss?
    Vielen Dank im Vorraus
    Mit freundlichen Grüßen
    Niemehr

    1. Hallo Niemehr,

      kurz und knapp: Ja das ist so korrekt. Wenn du eine jährliche Steuererklärung einreichst solltest du es aber angeben.

  31. Karl der Große sagt:

    Mein Broker hat seinen Sitz in Großbritannien. Er kümmert sich nicht um Steuern und führt an die britischen Behörden keine Steuer ab.

    Kümmern sich die britischen Behörden ohne mein Zutun um meinen in Großbritannien gemachten Gewinn?
    Mit anderen Worten, unterliegt der Gewinn einer Doppelbesteuerung in Großbritannien und zugleich in der BRD?

    Danke für die Mühe!

    1. Hallo Karl,

      die korrekte Antwort darauf wäre sehr umfangreich deshalb mache ich es kurz:
      Für dich ist nur die deutsche Besteuerung interessant.

  32. Karl der Große sagt:

    Dieser einfache Devisenhandel über Broker in Forex gehört zu den „privaten Veräußerungsgeschäften“ (§ 23 Einkommensteuergesetz).
    Weil solche Geschäfte nicht als „Einkünfte aus Kapitalvermögen“ gelten, werden sie nicht nach dem „gesonderten Steuertarif für Einkünfte aus Kapitalvermögen“ (§ 32d Einkommensteuergesetz) besteuert.

    Ist die Pauschale von 25 % also doch nicht anzuwenden?

    meine Quellen :
    http://www.frag-einen-anwalt.de/Besteuerung-auslaendischer-Kapitalertraege—f265850.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/Eink%C3%BCnfte_aus_Kapitalverm%C3%B6gen_(Deutschland)
    http://www.aktienboard.com/forum/f22/spekulationssteuer-devisenhandel-t101057/

    Habe Dank!

    1. Kurz vorweg: Ich bin kein Steuerberater und kann dir keine verbindliche Antwort geben. Ich kann dir lediglich aus meinen Erfahrungen berichten.
      Kur zu denen Quellen:
      1. Ist nicht mit deinem Fall vergleichbar, da der Themenersteller nicht in Deutschland besteuert wird.
      2. Meiner Einschätzung nach fällt der Devisenhandel „Einnahmen aus der Nutzung eines Geldkapitals nach § 20 Abs. 1 EStG“ und nicht zu „privaten Veräußerungsgeschäften“
      3. Das Thema ist aus dem Jahre 2007 und somit vor der Reformierung der Besteuerung verfasst wurden.

  33. PlanB sagt:

    Hallo ForexChef.de,

    habe mit großem Interesse die Beiträge gelesen und möchte dir erst einmal für dein Engagement hier danken. Deshalb möchte ich auch noch ein paar Fragen an dich richten. Habe dieses Jahr mit dem Traden (Forex) begonnen. Bisher nur Aktien gehandelt. Bin mit Forex zur Zeit auch knapp 3.000€ im plus. Auf meinem Jahresauszug des Brokers sehe ich nun folgende Positionen. Brutto GuV, Kommission, Rollover, Netto GuV. Meine erste Frage wäre nun: In welcher Zeile der KAP muß ich was eintragen? Gehören Kommission und Rollover – also Zinsen – in die Abteilung Werbungskosten?
    Desweiteren habe ich hier gelesen, dass man Termingeschäfte mit Aktiengewinnen/verlusten gegenrechnen kann. Das habe ich mal anders gehört. Aktiengewinne können in Deutschland ausschließlich mit Aktienverlusten gegengerechnet werden.
    Und noch den 3. Punkt. Um meine Gewinne zu realisieren habe ich einen VPS (virtueller Server) laufen. Ausserdem habe ich mir verschieden EAs (Expert Advisors) angeschafft. (Bitte im folgenden keine Diskussion eröffnen, dass EAs nicht funktionieren, etc., Bei mir funktionieren sie). Diese müßte ich ja als Werbungskosten absetzen können. Frage: Trägst du diese Kosten ins Formular (Werbungskosten-Steuererklärung) ein oder machst du das alles in einem gesonderten Beiblatt (jahresabrechnung) und gibst dann nur die Endsumme (GuV netto) in der Steuererklärung an?
    Ich würde mich freuen von dir zu hören (lesen). Danke schon mal im Voraus.

    1. Hi,

      seit der Einführung der Abgeltungssteuer können keine Werbungskosten mehr angeführt werden.
      Quelle: http://www.etl.de/aktuelle-themen/abzugsverbot-fuer-werbungskosten-bei-kapitaleinkuenften-teilweise-unzulaessig

      Damit sind denke ich alle Fragen geklärt. Falls nicht, schreib mir gerne noch einmal!

      Viele Grüße,
      ForexChef.de

  34. Redi sagt:

    Meine Frage gilt der Steuererklärung. bezogen auf ein !!! ausländischen Broker!!! Muss ich, wenn ich mein gesamtes Kapital im Laufe des Kalenderjahres verliere, dies bei der Einkommenssteuererklärung im kommenden Jahr geltend machen? Ich stelle diese Frage mit folgendem Hintergrund: Man macht ja durchaus hin und wieder kleine Gewinne. Aber wenn zum Jahresende Kein Gesamtgewinn zu verzeichnen ist. Muss man dies bei der Steuererklärung im kommenden Jahr angeben? oder habe ich keine Konsequenzen zu befürchten, wenn ich KEIN + erwirtschaftet habe?

    Beispiel: Januar 2015: + 1000 Euro, April 2015: +50000 Euro, 31.12. 2015: 0 Euro!

    Was passiert, wenn ich es dem Finanzamt verschweige, dass ich alles verloren habe?

  35. Karl der Große sagt:

    Lieber ForexChef.de,

    Zum Thema vom 7. September 2014 – unrealisierter Verlust wird bei der Steuer angerechnet.
    Welches Gesetz oder welche Vorschrift oder welches Urteil ist dafür die Grundlage?

    Im Netz finde ich dazu nichts und vom Steuerberater die Auskunft zu kriegen ist auch nicht immer einfach.

    Danke für die Antwort.
    Karl

  36. Pit sagt:

    Hallo zusammen,will mich vergewissern das ich es richtig verstanden habe.

    Wenn ich pro Monat nicht mehr als 801€ und im Jahr nicht mehr als 7662€ erwirtschafte dann muss ich nichts ans Finanzamt abführen?

    LG

  37. Pit sagt:

    Hi,also doch aufs Jahr gesehen 🙁 trotzdem danke

  38. Daniel sagt:

    Hallo ForexChef.de,

    danke für deine hilfreichen Beiträge! Folgende Frage:

    Im vergangenen Jahr habe ich bei einem Broker mit Hauptsitz in London getradet. Zwischendrin gab’s mal kleinere Gewinne aus Trades, aber am Ende insgesamt ein Totalverlust meines eingesetzten Kapitals. Abgeltungssteuer wurde natürlich nicht abgeführt.

    Frage1: Bin ich verpflichtet, trotz Totalverlustes, diesen in der Einkommensteuererklärung anzugeben? Über’s ganze Jahr gesehen habe ich ja keinen Gewinn erzielt. Und den Verlust möchte ich auch nicht übertragen und gegen mögliche künftige Gewinne anrechnen lassen.

    Frage2: Falls ich den Verlust doch in der Steuererklärung angeben muss, auf welchem Formular und in welcher Zeile muss ich dies tun?

    Frage3: Vom Broker erhielt ich ein Willkommensguthaben. Das ist steuertechnisch nicht relevant, oder? Es geht nicht in meine Verluste ein, richtig?

    Danke dir im Voraus für deine Antwort 🙂

    Viele Grüße
    Daniel

    1. Hi Daniel,

      in deinem Fall würde ich die Sache auf sich beruhen lassen und keine Angaben machen. Damit hat es sich dann erledigt.

      Viele Grüße,
      ForexChef.de

      1. Daniel sagt:

        Sehr gut. Danke für deine schnelle Antwort!

  39. grady sagt:

    Hallo ForexChef.de,
    um den Gewinn zu ermitteln – wie sieht es bei einem PAMM Account (Broker im Ausland) aus.
    Muss ich mich auf Balance oder Equity beziehen? Falls dir eine gesetzl. Grundlage bekannt,
    wäre dies hilfreich als zusätzl Information.

    Kann ich meine Verluste nur auf das nächste Jahr beziehen oder auf mehrere Jahe.
    Hintergrund: Der Verlust war so extrem, dass es mindestens 2-3Jahre benötigen wird diese wieder ‚reinzuholen‘
    (wenn alles gut läuft)

    Vielen Dank für die Bemühungen im Voraus.
    Gruß,
    Grady

  40. Burkhard sagt:

    Hallo, ich habe in 2015 mit Forex angefangen, jedoch nur Verluste gemacht in 2015… Muss ich die Verluste bereits in der Steuererklärung angeben, oder kann ich sie erst mit den Gewinnen aus 2016 angeben? Gibt es bei den Steuern einen so genannten Verlustvortrag? Danke für die Antwort. Gruß, Burkhard

  41. Lucas sagt:

    Ich bin hier neu
    Wollte mit devisen Handel versuchen. Wenn ich Ol kaufe dann kann ich es auch verkaufen, aber wie ist es bei Währungsparen. Ich habe ja nur Euro. Ich kann doch nur Euro verkaufen Oder?

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